[ Zeit, auch mal andere Leute zu Wort kommen zu lassen ...
Zur Feier des Tages nun ein Gastbeitrag eines von mir hochgeschätzten Kollegen — Dominik vom Blog of Awesome!
Ein Blick auf seinen Blog lohnt sich sehr — nicht nur weil er heute einen Artikel von mir veröffentlicht ... ]
Jeder kommt mal zu einem Punkt, an dem er Ablehnung erfährt.
Das kennt jeder. Es geht hier darum, wie Du damit umgehst.
Wir wirken auf unsere Umwelt mit unserem Verhalten. Aber nicht alle Leute reagieren gleich darauf. Das ist Fluch und Segen.
Stell Dir vor Du betreibst ein ausgefallenes Hobby.
Dann wird es eine Gruppe von Leuten geben, die darüber spottet und Dich kritisiert.
Einer weiteren Gruppe ist das schnurz-piepe, was Du da treibst. Und der letzten gefällt es und sie unterstützt Dich dabei.
Es sind IMMER diese drei Gruppen zu beobachten.
Der gesunde Menschenverstand würde da nun sagen: „Ist doch egal, was die anderen darüber denken, ich mach damit weiter …“
Leider ist dem oft nicht so.
Viele lassen sich entmutigen, wenn sie ein paar Mal mitbekommen haben, wie andere sich über einen lustig machen oder kritisieren.
Diese Leute verfügen über zu geringes Selbstwertgefühl.
„Was denken die anderen über mich?“, hören Sie sich oft sagen und suchen die Bestätigung im Äußeren.
Wenn alle Leute darüber nachdenken, was andere Leute über sie denken, dann ist doch keiner mehr mit den Gedanken bei sich.
Die Frage, die sich hier nun stellt, ist: Wie gehe ich richtig mit Ablehnung und Kritik um?
Nun ja, DU entscheidest, ob Ablehnung und Kritik Dich trifft.
Oder um es anders auszudrücken: Wenn Du Dir Deiner Sache nicht 110% sicher bist, dann bist Du anfällig gegenüber jeder Kritik, jeder abfälligen Bemerkung und jeder Art von Ablehnung.
Bist Du Dir Deiner Sache allerdings sicher, wirst Du drei Stadien der Anerkennung feststellen.
Ablehnung, Kritik und echte Anerkennung. Die ersten beiden kommen aus jeweils verschiedenen Neid-Positionen und wie wir ja wissen, ist Neid eine Form von Anerkennung.
Um ein Beispiel zu nennen:
Als ich mit meinem Blog anfing und darauf aus war eine Menge Frauen kennen zu lernen, nahmen mich viele nicht ernst. Es kamen Sätze wie „Sprich die doch mal an, oder die, oder die…“. Es wurde sich hinter meinem Rücken lustig über mich gemacht usw.
Doch ich hab mich nicht beirren lassen.
Nach einiger Zeit hat mein Umfeld gemerkt, dass da doch was dran ist, an den Sachen, die ich propagiere und umsetze. Dies ließ die Neider laut werden.
Ich erntete Kritik im Form von: „Tritt mal auf die Bremse!“, „Hattest du nicht inzwischen genug Frauen!“ und und und …
Doch ich hab mich nicht beirren lassen.
Im Gegenteil. Kritik muss man sich nämlich erst verdienen.
Letztendlich kam die echte Anerkennung. Männer und Frauen sprachen mich auf meinen Blog an und waren gespannt Tipps zuhören, meine Geschichte und klebten an meinen Lippen, wenn ich ihnen etwas aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung erzählte.
Denn ich hab festgestellt, dass es eigentlich JEDEN interessiert, wie er ein besseres Selbst erreichen kann …
Trotz aller Anerkennung ist mir die Meinung der Leute immer noch egal.
Sie war mir in den ersten beiden Stadien egal und so ist es auch noch im letzten.
Aber ich beschäftige mich eben gerne mit den Leuten, der dritten Gruppe. Denen, die meine Arbeit wertschätzen.
Ich hoffe das Beispiel zeigt Dir, dass DU es bist, der entscheidet, was ihn beeinflusst. Du wirst immer Menschen treffen, die etwas gegen Dein Ziel / Hobby / sonstwas haben. Und das ist voll okay so. Du musst ja schließlich auch nicht alles gut finden.
Aber es gibt 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Ich denke, darunter werden einige sein, die mögen werden, was Du anbietest.
Oliver Pocher, man mag von ihm halten, was man will, sagte einmal:
„Es gibt in Deutschland 80 Millionen Menschen. Wenn mich davon 78 Millionen scheiße finden, mögen mich ja dann immer noch 2 Millionen.“
Als Gewinner hast Du die Gabe Dich auf diese Art von Leuten zu konzentrieren, die Dich auf Deinem Weg weiter bringen.